• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

Nachrichten

Fünf Denkmäler in der Region werden durch die 10. Auflage des Denkmalschutzsonderprogrammes (DS X) des Bundes mit über einer halben Million Euro gefördert.  Das beschloss heute der Haushaltsausschuss in Einvernehmen mit der Kulturstaatsministerin.  Ein erfolgreicher Tag für die Menschen und Denkmäler unserer Region. Die akitive Unterstützung und Begleitung der Projekte hat sich nun ausgezahlt. Folgende Denkmalprojekte werden gefördert:

  • Heiliggrabkapelle des Kloster Stift zum Heiligengrabe (157.500 €)
  • Gutshaus in Blankenberg, Wusterhausen (129.899 €)
  • Dorfkirche in Granzow, Gumtow (115.300 €)
  • Dorfkirche in Tacken, Groß Pankow (112.000 €)
  • Pfarrhaus in Zehdenick (40.225 €).

 

Gerade in ländlich geprägten Regionen kommt der gezielten Unterstützung der Sanierung denkmalgeschützter Objekte eine wichtige kultur- und identifikationsstiftende Rolle zu. Das DS X erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft. Es freut mich sehr, dass auch Denkmale aus meiner Region eine Förderung beantragt haben und mit einer finanziellen Unterstützung berücksichtigt worden sind.

Das DS X bietet die Möglichkeit einer Bundesförderung zur Sanierung von unter Denkmalschutz gestellten Kulturdenkmälern und Orgeln mit bis zu 50 Prozent. Die Förderung muss bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien beantragt werden. Über die Auswahl der Projekte entscheidet die Bundesbeauftragte zusammen mit dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Restaurierung des Innenraumes der Heiliggrabkapelle

Die 1512 geweihte Heiliggrabkapelle (Blutkapelle) ist Teil der Klosteranlage, die als besterhaltene Klosteranlage in Brandenburg gilt.

Die Heiliggrabkapelle mit der besonderen Innenraumgestaltung und dem Heiligen Grab ist Anziehungspunkt vieler Tagesgäste, Mittelpunkt geistlichen Lebens und Zufluchtsort; eines der wichtigsten Gebäude am Platz.

Der Erhalt des historischen Bestandes für kommende Generationen muss sichergestellt werden und das Kloster in seiner Gesamtheit als geschichtliches Zeugnis und kulturelle Stätte erhalten werden.

Sanierung der Fassade des Gutshauses Blankenberg

Das freistehende 2-geschossige Gutshaus wurde vermutlich Ende des 18. Jahrhundert errichtet und liegt zentral im Ortskern des Dorfes Blankenberg. Das Gutshaus mit bewegter Geschichte ist von überregionaler kulturhistorischer Bedeutung. Es sollte für uns sowie für nachfolgende Generationen bewahrt werden um Geschichte greifbar zu machen und die Gemeinschaft zu unterstützen. Das Nutzungskonzept sieht neben der denkmalgerechten Sanierung eine begrüßenswerte Öffnung für die Allgemeinheit vor: Verschiedenste Gruppen – lokal wie überregional – werden in den Austausch gebracht.