• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

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Hamburg und sein Hafen haben für Wittenberge und die Prignitz eine besondere Bedeutung. In vielen Bereichen ist die Hansestadt wichtiger Bezugspunkt für den Brandenburger Nordwesten, liegt doch die Prignitz in der Mitte zwischen den Metropolen Hamburg und Berlin.

Insbesondere der Hamburger Hafen hat vielfältige Verflechtungen mit der Prignitzer Wirtschaft und seine Entwicklung hat unmittelbare Auswirkungen auf sie. Nach der Krise 2008 hat der Hafen wieder ein stetiges Wachstum verzeichnet.

Ein Großteil der Hafenhinterlandverkehre wird zurzeit über Bahn und LKW abgewickelt. Perspektivisch stoßen aber beide Verkehrsträger an Kapazitätsgrenzen.

Das Binnenschiff ist hingegen unterrepräsentiert. Technisch ist die Verladung von Containern und anderen Gütern vom Seeschiff auf das Binnenschiff und umgekehrt kein Problem. Insbesondere für große Güter, wie Turbinen oder Massengüter, aber auch für Container ist dieser Verkehrsträger interessant. Damit das Binnenschiff aber für die Abwicklung der Hafenhinterlandverkehre in größerem Umfang in Frage kommt, sind zuverlässige Rahmenbedingungen, wie etwa die Schiffbarkeit der Elbe, notwendig. Potentiale, Prozesse zu optimieren, liegen auch im Bereich der Digitalisierung, etwa bei der Hafenlogistik oder der Binnenschifffahrt. Gleichzeitig klagen Binnenschiffer und Lotsen über Nachwuchssorgen, denen begegnet werden muss.

In der vergangenen Woche habe ich gemeinsam mit Dr. Oliver Hermann, dem Bürgermeister von Wittenberge, und Christian Fenske, dem Geschäftsführer des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz (TGZ), auf Einladung von Hafen Hamburg Marketing dem Hafen einen Besuch abgestattet. Dabei haben wir auf die Vorzüge des Standortes Prignitz hingewiesen und in Gesprächen mit den Verantwortlichen über die Chancen für die Wirtschaft in unserer Region gesprochen.

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