• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

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Der Kreisseniorenbeirat lud am 12. April 2017 Bundestagskandidatinnen und –kandidaten aus dem Havelland zum Gespräch nach Nennhausen ein.

„Ich halte es für ungemein wichtig, dass gerade im ländlichen Raum die Mobilität erhalten bleibt“, so Dagmar Ziegler im Gespräch mit den Kreissenioren Havelland. „Das bedeutet nicht nur gut ausgebaute Straßen und Schienen, sondern auch ein funktionierendes Netz an öffentlichem Nahverkehr, um gut zur Schule, zur Arbeit oder zum nächsten Arzt zu kommen.“

Der Kreisseniorenbeirat des Havellandes hatte Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedenen Parteien in die Räumlichkeiten des Amtes Nennhausen eingeladen, um dort mit ihnen über die Vorhaben ihrer jeweiligen Parteien im Hinblick auf die Belange von älteren Menschen zu sprechen.

Gekommen waren Prof. Dr. Volkmar Richter von der FDP, die Oberbürgermeisterin von Brandenburg an der Havel, Dr. Dietlind Tiemann, für die CDU, der 23-jährige Medizinstudent Martin Wandrey für Bündnis 90/Grüne, Dr. Kirsten Tackmann für DIE LINKE sowie Dagmar Ziegler für die SPD. Moderiert wurde vom Vorsitzenden des Kreisseniorenbeirats, Herrn Heinz Golze, sowie der Amtdirektorin des Amtes Nennhausen, Frau Ilka Lenke.

Themen des circa zweieinhalbstündigen Gesprächs waren unter anderem Fragen der Mobilität im Alter, die Zukunft der ärztlichen Versorgung auf dem Land, unzureichende Bezahlung in Pflegeberufen, die angemessene Würdigung des Ehrenamts und bezahlbare Mieten. Als besonderes Problem wurde angesehen, dass Gelder, die der Bund an die Länder weiterreicht, oft nicht schnell genug oder nur unvollständig bei den Verantwortlichen in den Kommunen ankommen.

„Es ist für uns Politiker unglaublich wichtig bei all diesen Themen immer den engen Kontakt zu den Betroffenen zu halten.“, so Dagmar Ziegler, Bundestagsabgeordnete für das nördliche Havelland. „Die Menschen vor Ort wissen selbst am besten, wo der Schuh drückt und haben oft gute Ideen, wie bestehende Probleme behoben werden können. Diese Ideen dann umzusetzen ist unsere Aufgabe als gewählte oder zukünftige Abgeordnete. Gerade deshalb sind Gesprächsrunden, wie diese hier, unerlässlich! “

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