• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

Nachrichten

Zum siebzehnten Mal lädt der Deutsche Bundestag gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e. V. 25 Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten zwischen 16 und 20 Jahren vom 21. März bis 28. März 2020 zu einem einwöchigen Workshop nach Berlin ein.

Unter der Schirmherrschaft von Thomas Oppermann, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, erwartet die Jugendlichen ein spannendes und abwechslungsreiches Workshop-Programm zum medialen und politisch-parlamentarischen Alltag in der Bundeshauptstadt. Sie werden u. a. in einer Redaktion hospitieren, eine Plenarsitzung besuchen und an der Erstellung einer eigenen Zeitung mitarbeiten.

Unter dem Titel „Stadt, Land, Flucht?! - Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft" werden sich die Jugendlichen im Rahmen des Workshops mit den Herausforderungen für Städte aufgrund ansteigender Zuwanderung, z, B. in Bezug auf die Wohnraumsituation und die Organisation des Lebens in Städten, auseinandersetzen. Dem werden die Auswirkungen sinkender Einwohnerzahlen für ländliche Kommunen, z. B. auf die örtliche Infrastruktur, gegenübergestellt.

Interessierte können sich unter

http://www.jugendpresse.de/bundestag bewerben.

Bewerbungsschluss ist der 17. Januar 2020.

Engagierte Dorfgemeinschaften sind der Motor für ein gutes Leben auf dem Land. Ich freue mich deshalb, dass Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, gemeinsam mit Ländern und Verbänden erneut einen der wohl wichtigsten Wettbewerbe ausgerufen hat, um dieses Engagement zu würdigen: den bundesweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft“.

Alle drei Jahre setzt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft damit über alle Verwaltungsebenen hinweg ein wichtiges Zeichen für das Ehrenamt und für die ländlichen Räume. Denn alle drei Jahre werden hier Dörfer ausgezeichnet, die sich für ein attraktives und vielseitiges Leben in ihrem Ort einsetzen.

Ich würde mich freuen, wenn auch Dorfgemeinschaften und Gemeinden aus meinem Wahlkreis, Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, sowie dem Havelland und Oberhavel, teilnehmen.

Alle Informationen zum Bundeswettbewerb gibt es unter www.bmel.de/dorfwettbewerb-27

Hintergrund:

In den Beratungen des Haushaltsausschusses zum Bundeshaushalt 2020 hat die Koalition den Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung um über 600 Mio. Euro erhöht. Besonders im Klima- und Umweltschutz übernimmt die Bundesregierung mehr Verantwortung auf der Welt.

Der internationale Klima- und Umweltschutz ist eine der größten globalen Herausforderungen. Klimaveränderungen führen unzweifelhaft zu noch mehr Hunger und Not in den ärmsten Ländern. Deshalb ist Klimaschutz ein Schwerpunkt der Arbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in den kommenden Jahren.  500 Mio. Euro werden dafür im Haushalt 2020 vom Parlament bereitgestellt. Zusammen mit Steigerungen und Umschichtungen in anderen Ressorts werden rund eine Milliarde Euro für die Bekämpfung von Hunger, Armut und Klimawandel zur Verfügung gestellt.

Dagmar Ziegler absolviert Praktikum in Wittenberger Tankstelle im Rahmen der Aktion „Praxis für Politik“ des Bundesverbands der Dienstleistungswirtschaft (BDWi).

Praxistage bieten immer wieder neue Eindrücke und Sichtweisen. Sie bereichern politisch wie persönlich. Heute habe ich den Arbeitsalltag an der GO Tankstelle in Wittenberge miterlebte. Langeweile kommt beim vielseitigen Aufgabenspektrum nicht auf. Verkaufen, kassieren, nachbestücken - die Tankstelle fungiert auch als gut sortierter kleiner Supermarkt sowie Lotto- und Paketannahmestelle - es gibt immer etwas zu tun. Es ist eine spannende aber auch anstrengende Tätigkeit. Sie verdient gewiss mehr Anerkennung. Deshalb war es mir wichtig gerade hier einen tiefergehenden Einblick in die Praxis zu erhalten, Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken und mit den Akteuren vor Ort im Gespräch zu sein.

Begrüßt und begleitet wurde ich vom Leiter der Tankstelle, Herr Ritter und Stephan Zieger, Geschäftsführer des Bundesverbandes Freier Tankstellen e.V.

Als politische Dimension des Besuches wurde eine Diskussion über die zukünftigen Antriebskraftstoffe der Gesellschaft und Mobilität angestoßen. Mit E-Mobilität alleine wird es nicht getan sein. Synthetische Kraftstoffe, allen voran Wasserstoff sollten wir verstärkt fördern. Gerade weil wir diese auch vor Ort herstellen können. Ein Mix von Energielieferanten wäre begrüßenwert, eine Fixierung auf nur einen Weg ist nicht zielführend und im schlimmsten Fall erweist sich dieser als Sackgasse.

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